BI-ProHauptplatz Informationen

 Bürgerinitiative ProHauptplatz 


Unsere Ziele

Hier finden Sie unsere Ziele,
die wir mit dem Hauptplatzumbau mit Augenmaß verfolgten.

Weitere wichtige Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten ....


AKTUELLE MELDUNGEN aus der BI:

Landsberg, 21. Oktober 2011

Zur aktuellen Situation in der Stadt rund um den Hauptplatzumbau und anderer Baustellen hier ein Kommentar von Rudi Heiß, Sprecher der BI ProHauptplatz:

Was schert uns der Quatsch den wir gestern verzapft haben!!!!

Unter diesem Motto läuft die Stadtpolitik weiter.
Viele der wichtigen Argumente der BI sind in der inzwischen angelaufenen Planung Tatsachen geworden obwohl sie vorher deutlich verneint wurden.
Sehen Sie sich nur das Musterpflaster vor dem Kochlöffel an - soll so in 1 oder 2 Jahren unser Hauptplatz aussehen?
Der Überhang der Kurve wird nun doch kommen ( müssen ) denn den Höhenunterschied kann auch der Stadtrat nicht wegzaubern.
Die Bus-Haltestelle wird nun doch für Schüler geöffnet bleiben, damit entfällt aber der bisherige Hauptgrund für den Fußgängersteg.
Nur keiner spricht mehr darüber.

Für das Bürgerbegehren zum neuen Lechsteg ist der 11.12.2011 fixiert. Damit nicht genug,
die Räte der CSU und SPD und 3, inzwischen diesen Gruppierungen sehr nahe stehende Räte stellen wieder ein Ratsbegehren gegen diese freie Bürgerentscheidung. Damit soll auf dem Wahlzettel und der Werbung wieder eine Verwirrung geschaffen werden.
Die Werbung der Stadt für dieses umstrittene Projekt zahlt  wieder der Steuerzahler, die BI darf alles aus privaten Spenden finanzieren.  Ist das ist dann Chancengleichheit?
Wenn dann, nach einer Werbeschlacht mit Hochglanzprospekten und Anzeigen der Räte, deren Meinung ja schon bekannt ist, das Wahlergebnis trotzdem sehr knapp ausgeht, bringt das die Verantwortlichen nicht einmal zu einer Überprüfung ihrer Entscheidung.

Die Zuwege zum neuen Lechsteg werden das Inselbad deutlich beschneiden und damit weniger attraktiv machen. Eine Schließung ist sicher nicht beabsichtigt, aber ein Bad mit zurückgehenden Besucherzahlen wird man auf Dauer weder renovieren noch erhalten.
Warum wurde der Lechstrand gesperrt, wenn Städte wie München andere Lösungen, die nicht viel kosten müssen, im Interesse der Bürger finden.

Wir werden das neue Bürgerbegehren aufmerksam begleiten.

Schöne Grüße
Rudolf Heiß

Pressemeldung der Bürgerinitiative ProHauptplatz / 28.2.2011

Natürlich schmerzt uns das Ergebnis aber eine Entscheidung, die demokratisch gefällt wurde ist anzuerkennen. Allerdings sind viele Fragen noch offen und werden die Gestaltung des Hauptplatzes (leider) nicht  so zulassen wie es den Bürgern vorgemacht wurde. Warum über 20 % der Stimmen für die Bürgerinitiative als ungültig angegeben sind, wird sicher noch geklärt. Dass unter Einbeziehung dieser Stimmen ein praktisch ausgeglichenes Verhältnis vorliegt sollte den StadtOberen doch zu denken geben. 100 : 1 war in etwa das Verhältnis der im Wahlkampf eingesetzten Mittel, also insgesamt etwa 300.000 Euro der Stadt zu 3.000 Euro der Bürgerinitiative. Auch unter diesem Aspekt zeigt sich das Ergebnis in einem sicher anderen Licht. Die Bürgerinitiative Pro Hauptplatz bedankt sich bei allen Bürgern die das Ziel eines Umbaus mit Augenmaß verfolgten. Vor allem bei denen die uns offen Zuspruch zukommen ließen, bei den Spendern, den politischen Gruppierungen der BAL und FDP die uns  tatkräftig unterstützten und bei allen aktiven Helfern. Danke auch für die neutrale Berichterstattung. Die Bürgerinitiative hat beschlossen den Fortgang der Planung auch zukünftig aufmerksam zu verfolgen.

Rudolf Heiß

Sprecher der Bürgerinitiative ProHauptplatz


Das Wahlergebnis

Hier können Sie das Wahlergabnis der Bürgerentscheide zum Hauptplatzumbau finden: (Homepage der Stadt Landsberg) BÜRGERENTSCHEID HAUPTPLATZ 2011



Kommentar zur Info-Veranstaltung der Stadt am 17.2.11 im Sportzentrum:

Nichts genaues weiß man nicht - und das entscheiden wir später

Viel Mühe und Arbeit - und Geld - hat die Visualisierung der Innenstadt am Hauptplatz gekostet. Leider blieben aber auch am Donnerstag wichtige Fragen unbeantwortet.

Nur eines konnte klar beantwortet werden: Außer dem Straßenverlauf ist noch nichts klar im Entwurf und der Planung der Stadt. Selbst die in der Animation dargestellten Sonnenschirme und Stühle und die Sitzgruppen sind fraglich. Genau wie die Bäume und der Belag und die Beleuchtung und ob die Herzog-Ernst-Straße gesperrt wird und wo die Taxen stehen sollen/können. Viele Fragen, keine konkreten Antworten. "Das entscheidet der Stadtrat später." ist immer wieder vom OB Lehmann zu hören. Man wolle sich hier und jetzt nicht in Details verlieren. Nur zwei konkrete Auskünfte waren eindeutig:
1. Die Kurve soll ohne weitere Kenntlichmachung ihres Verlaufs und ohne weitere Absicherung gebaut werden, der unterschiedliche Belag muss reichen.
2. In der Kürze der Zeit waren bessere Darstellungen leider nicht möglich.

Am Schluss der Veranstaltung ließ der OB verlauten, dass wenn das Bürgerbegehren gewinne, müsse man mit 1 1/2 Jahren Verzögerung rechnen. Das wäre die bisherige Vorbereitungszeit gewesen. Alles wäre dann umsonst gewesen.
Auf Nachfrage bei Herrn Professor Vossen bestätigter mir dieser im persönlichen Gespräch, dass man ohne weiteres die Arbeitsergebnisse der Bürgergruppen auch für eine zukünftige Planung heranziehen könne.

Damit ist klar, dass die Wartezeit zum Baubeginn dann wesentlich kürzer sein kann.

FAZIT: besser NIX Kurve - besser ProHauptplatz

Kommentar: Andreas Tillmann

Wichtige Argumentationen dazu finden Sie unter: ARGUMENTE


Ungeheuerlicher Vorgang

Stadtrat vergreift sich - und nicht nur im Ton (14.02.2011)

Welche Wertevorstellung muss jemand haben, der in den Stadtrat gewählt wurde und dann die Aufgaben des Ordnungsamtes gleich miterledigt? Das ist sicher nicht Aufgabe eines Stadtrates, jedenfalls nicht nach der Geschäftsordnung. Die Frage darf gestellt werden, nachdem Stadtrat Kaiser sich an den Plakaten der Bürgerinitiative vergriffen hat. Am Samstag den 09. Februar ließ es sich dazu hinreißen, Plakate der BI ProHauptplatz von den Stelen abzureißen. Der Begriff "Kompetenzüberschreitung" scheint hier passend zu sein. Beim Bürger nennt man das Selbstjustiz. Eine kurze Auffrischung durch die Juristen im Stadtrat könnte hier Abhilfe schaffen. Doch das war nicht das erste Mal, dass Herr Kaiser sich vergriffen hatte. Schon einmal hatte er sich im Ton schwer vergriffen, als er öffentlich die Methoden der BI als dubios bezeichnete. Die Beweggründe für solches Handeln eines Stadtrates und Fraktionsvorsitzenden erschließen sich auch dem tolerantesten hier nicht.

Kommentar: Andreas Tillmann

Bericht dazu aus dem LT-Online vom 14.02.2011


MELDUNG

Der Stadtrat hat am 22.12.2010 das Bürgerbegehren einstimmig angenommen und den Termin für den Bürgerentscheid der BI ProHauptplatz auf den 27. Februar 2011 festgelegt. Gleichzeitig sollen die Bürger dabei auch über ein erneutes Ratsbegehren entscheiden, das der Stadtrat nach kontroverser Diskussion der Fraktionen auf den Weg gebracht hat. Nach dieser Abstimmung wird wohl definitiv Klarheit herrschen, wie die Straßenführung über den Hauptplatz aussehen wird und der Hauptplatz insgesamt umgebaut wird.

INFO: Die Werbung für das  Ratsbegehren wird aus Steuergeldern finanziert, die für das  Bürgerbegehren hingegen aus den privaten Mitteln der Bürgerinitiative.


Der aktuelle Flyer der BI-ProHauptplatz ....

Flyer der BI-ProHauptplatz


Könnte so die Platzaufteilung am Hauptplatz aussehen?

 

Da findet sich bei wesentlich breiteren Gehwegen und einer schmaler angelegten Straße (ohne Haarnadelkurve) viel Platz für Fußgänger und Radfahrer vor dem historischen Rathaus und um den Marienbrunnen herum. Der obere Teil ist völlig verkehrsfrei und damit für allerlei Veranstaltungen nutzbar. Breite Gehsteige laden zum Flanieren ein und der Stadtbus aus der  Ludwigstraße kommt schnell auf die Herkomerstraße, ohne die Fußgänger auf dem Hauptplatz zu sehr zu stören.


Unser offizielles Plakat - das sagt doch alles.